WIR HABEN UNS FAST UNSICHTBAR ERKLÄRT.

UNSERE NEUE WEBSITE BEGANN MIT EINEM SATZ, DEN ICH NICHT MEHR ÜBERHÖREN KONNTE.

„So geht das nicht. Die Menschen verstehen nicht, was wir da eigentlich bauen.“

Ich hatte Luca am Telefon und unsere Website vor mir. In den Tagen davor hatten wir mit mehreren Menschen gesprochen, die Glow wirklich gut fanden. Einer sagte: „Ich spüre, dass da etwas Großes entsteht. Aber was davon kann ein Unternehmen heute konkret nutzen?“

Der Satz hat gesessen. Denn es stand ja alles da. Das Movement. GLOW ACCESS. MATCH ANALYTICS. GUNO AI. Der EUROPE SCANNER. Alles richtig, alles wichtig. Nur hätte man fast unsere vergangenen zwölf Monate miterleben müssen, um zu verstehen, wie das alles zusammengehört.

→ ALLES WAR RICHTIG. ZUSAMMEN WAR ES ZU VIEL.

Für uns war die Verbindung völlig klar, weil wir jedes Gespräch, jede Entscheidung und jeden Entwicklungsschritt im Kopf hatten. Wer zum ersten Mal auf die Seite kam, sah dagegen mehrere Begriffe und musste sich unsere Geschichte selbst zusammensetzen.

Das war der unangenehme Moment: Wir bauen Glow, damit Menschen, Projekte und Chancen einander früher sehen. Ausgerechnet wir selbst waren hinter unseren ganzen Erklärungen kaum noch zu erkennen.

→ WIR HABEN NICHT WEITER ERKLÄRT. WIR HABEN ZUGEHÖRT.

Vor knapp vier Wochen haben wir deshalb angefangen, unsere eigene Geschichte auseinanderzunehmen. Wir haben Menschen getroffen, unbequeme Fragen zugelassen, Seiten verschoben, Texte gestrichen und die gesamte Logik noch einmal neu aufgebaut.

Mehr als einmal dachte ich: Jetzt ist es klar. Beim nächsten Gespräch merkten wir: Nein, noch nicht.

Das war zwischendurch ziemlich frustrierend. Gleichzeitig war es befreiend, weil es irgendwann nicht mehr darum ging, alles unterzubringen, was wir bauen. Es ging um den Menschen vor dem Bildschirm und um die eine Frage: Was muss er erkennen, damit unsere große Idee für ihn heute eine konkrete Bedeutung bekommt?

→ SEIT GESTERN IST KLARER, WAS HEUTE SCHON DA IST.

Die neue Website zeigt jetzt deutlicher, was die große Vision ist, was wir gerade aufbauen und was Unternehmen mit GLOW ACCESS MATCH ANALYTICS bereits heute nutzen können.

Ich würde gern behaupten, dass nun jedes Wort sitzt. Das wäre bequem. Und wahrscheinlich falsch. Aber die Website zeigt etwas, das mir wichtiger ist: Wir sind bereit, uns selbst zu korrigieren, wenn Menschen uns nicht verstehen.

Diese drei Wochen haben mir noch einmal gezeigt, weshalb MATCH ANALYTICS mit Klarheit beginnt. Nicht mit dem nächsten Kontakt.

Eine gute Idee wird nicht schwächer, weil sie noch nicht verstanden wird. Aber eine Zukunft bekommt sie erst, wenn andere erkennen können, warum sie sie mittragen sollten.


Martin Bonner • GLOW ACCESS
by GLOW FOR EUROPE

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