Liebe Jutta, lieber Enrico, dein Beitrag berührt mich wirklich.

Jutta, Sie haben Krieg, Nachkriegszeit und die DDR-Diktatur erlebt. Und Sie erinnern uns an etwas, das für viele von uns so selbstverständlich geworden ist, dass wir manchmal vergessen, wie kostbar es eigentlich ist:

Demokratie. Freiheit. Rechtsstaatlichkeit. Menschenwürde. Gedankenfreiheit.

Mir macht große Sorge, wie schnell sich Dinge verschieben können. Erst in der Sprache. Dann im Umgang miteinander. Dann in dem, was plötzlich wieder sagbar oder denkbar wird.

Geschichte wiederholt sich nicht einfach eins zu eins. Aber sie zeigt uns, wie schnell etwas kippen kann, wenn wir glauben, die Grundlagen einer freien Gesellschaft würden schon irgendwie bestehen bleiben.

Das tun sie nicht von allein.

Demokratie ist manchmal anstrengend. Sie verlangt, dass wir andere Meinungen aushalten. Dass wir widersprechen. Dass wir streiten. Dass wir im Gespräch bleiben, auch wenn uns das schwerfällt.

Aber eines darf für mich niemals zur Verhandlungsmasse werden:

Die Würde des Menschen. Die Freiheit. Der Rechtsstaat. Die Demokratie selbst.

Enrico, und genau deshalb habe ich so großen Respekt vor dem, was du da machst.

Du fährst hin. Du gehst von Tür zu Tür. Du hörst zu. Du hältst aus. Du diskutierst. Du zeigst Haltung.

Und du tust das nicht für irgendeinen persönlichen Vorteil. Man spürt bei dir, dass du das machst, weil dir diese Werte wirklich etwas bedeuten.

Das nehme ich dir vollkommen ab.
Ich ziehe meinen Hut davor.

Und Jutta: Danke, dass Sie Ihre Erfahrung nicht für sich behalten. Stimmen wie Ihre brauchen wir gerade.

Ich teile diesen Beitrag, weil ich überzeugt bin: Wir dürfen Demokratie nicht erst verteidigen, wenn sie bereits beschädigt ist.

Wir müssen sie jeden Tag leben.

Für Deutschland.
Für Europa.
Für die Freiheit, die niemals selbstverständlich sein darf.

Martin Bonner • GLOW FOR EUROPE
For a sovereign, future-ready Europe.

‼️ „In großer Sorge bitte ich alle Menschen …“ ‼️
Lest BITTE, BITTE, BITTE selbst.

Unser erster Haustürwahlkampf.
Für keine Partei, sondern eine demokratische Mehrheit.
Wir wussten nicht, was uns erwartet.
Auf nach Sachsen-Anhalt unterstützen. Helfen.

Haus für Haus. Tür für Tür.
Es ließ sich nicht so an, wie wir erhofften.


Auf einmal …

Eine ältere Dame öffnet uns die Tür.
Kurz danach kommt ihr Mann dazu.
Er noch mehr vom Leben als sie gezeichnet.

🙏 Sie bitten … nein, sie flehen uns förmlich an, in die Wohnung zu kommen.

Sie beginnt: Wir haben es damals erlebt.
Und gibt uns dann folgenden Artikel, den sie an eine Zeitung geschrieben hat. Wir sollen ihn bitte vorlesen …

„In großer Sorge bitte ich alle Menschen, die A*D wählen wollen, Ihr Vorhaben zu überdenken. Wollen Sie wirklich eine Diktatur mit nationalsozialistischem Gedankengut und völkischer Gesinnung? Dort gibt es nur eine Meinung, die hart durchgesetzt wird. Demokratie wird negiert.

Ich bin vor dem 2. Weltkrieg geboren und habe Kriegs- und Nachkriegszeit und schließlich die DDR-Diktatur erlebt. Auch das darf sich nicht wiederholen, denn es bedeutet Zerstörung und Niedergang. Wählen Sie Demokratie, Vielfalt und Gedankenfreiheit für unsere wunderschöne Heimat Sachsen-Anhalt.“


Ich kann die Emotionen von uns vier Menschen im Raum nicht beschreiben.
Keine Ahnung, wieviel Tränen geflossen sind.

Dieser Post braucht auch nicht mehr Text.

Diese Begegnung wird mir immer Kraft geben,
für unsere demokratischen Werte einzutreten.


Liebe Jutta Nordhoff,
wir hatten nur einen kurzen Moment, aber der wird für mich ewig bleiben.
Ich schwöre Ihnen, lebenslang für unsere demokratischen Werte einzutreten.
Von Herzen ❤️
Ihr
Enrico Eberlein

#NieWiederIstJETZT

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