BREXIT HAT CAMBRIDGE NICHT VERSCHOBEN.

Paris. Frankreich erhebt Einwände gegen die britische Beteiligung am neuen Scaleup Europe Fund.

Das Vereinigte Königreich will nach aktueller Berichterstattung 150 Millionen Euro Startkapital einbringen. Der Fonds soll rund fünf Milliarden Euro mobilisieren, damit europäische Unternehmen in AI, Quantum, Halbleitern, Robotik, Energie und Biotech hier wachsen können.

Ein EU-Diplomat brachte den Einwand sinngemäß auf den Punkt: Warum sollten britische Unternehmen von einem EU-Instrument profitieren?

Die Frage ist berechtigt. Eine Milliarde Euro kommt von der Europäischen Kommission. Öffentliches Geld braucht klare Regeln.

→ HIER TREFFEN ZWEI EUROPAS AUFEINANDER

1. Das institutionelle Europa folgt Mitgliedschaften.

2. Das wirtschaftliche, wissenschaftliche und technologische Europa folgt Fähigkeiten.

Cambridge, Oxford und London sind durch den Brexit nicht aus Europas Innovationsraum verschwunden. Der Brexit hat eine Vertragsgrenze verschoben. Keine Labore, Talente oder Lieferketten.

→ SCHUTZ DARF NICHT ZUR SELBSTVERKLEINERUNG WERDEN

Paneuropäisch bedeutet keine offene Kasse. Es bedeutet klare Beiträge, klare Regeln und einen gemeinsamen Zweck.

Die Konstruktion des Fonds weist selbst über die EU hinaus. Investitionen sind auch in Ländern vorgesehen, die mit Horizon Europe verbunden sind. Für Großbritannien gelten dabei Übergangsregeln. Die notwendige Vertragsänderung ist noch nicht abgeschlossen.

Europa kann seine Interessen schützen, ohne einen Teil seiner eigenen Substanz aus dem Raum zu rechnen, den es stärken will.

Europa ist größer als seine Institutionen.


Martin BonnerGLOW FOR EUROPE
For a sovereign, future-ready Europe.

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